SENetz

Wir halten Kontakt.

Ausgabe Mai 2014 

 
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SENetz - das Netz der Senioren!

Wir sind für- und miteinander da!

Liebe Freundinnen und Freunde in der Senioren-Union Bayerns,

vielen von Ihnen ist der vierteljährliche Rundbrief, den mein Amtsvorgänger Professor Dr. Konrad Weckerle eingeführt hatte, eine so wertvolle Hilfe für die Alltagsarbeit in der Senioren-Union geworden, dass ich den Wunsch aus der Landesvorstandschaft aufgreife, Sie doch auch ständig informiert zu halten. Das Tempo unserer Tage, dazu ein atemberaubender Informationsfluss wollen dabei berücksichtigt sein, Informationen, die uns erreichen und die wir weiter liefern, zu streuen. Gestern, heute, morgen - das ist zur ständigen Triple-Aufgabe geworden. Die Landesvorstandschaft hat sich dafür ausgesprochen, das, wenn Berichterstattung notwendig wird, ad hoc zu tun. Die Regel für unsere Wortmeldungen zielt auf eine vierteljährliche Erscheinung von

SENetz,

unserem Nachrichten-Schnellbrief.
Dabei haben wir lange über den Titel nachgedacht und waren nicht nur versucht, sondern entschlossen, uns die in Mode stehenden „Newsletter“ zum Vorbild zu nehmen.
Schon wieder Anglizismen, fragten einige aus unseren Reihen? Recht haben sie. Wenn wir allenthalben beklagen, dass wir tagtäglich ein bisschen mehr von unserer eigenen, der deutschen und bayerischen Identität verschenken, dürfen wir uns nicht wundern, wenn wir immer austauschbarer werden. Dem zweiten Denkprozess verdanken wir den neuen Titel unserer Rundnachrichten:
SENetz – das Netz der Senioren! Treffsicherer, finden wir, kann man das, was wir damit wollen, nicht ausdrücken:

SENetz: Wir sind eine Gemeinschaft, die zusammenhält.
SENetz: Wir sorgen dafür, dass alle den gleichen Wissensstand haben.
SENetz: Wir fordern unsere Mitglieder dazu auf, sich mit uns aktuell an wichtigen Diskussionen zu beteiligen. Mitmachen heißt für uns Senioren alles: nicht ausgrenzen lassen!
SENetz: Wir sind für- und miteinander da! Wir nutzen all unsere Talente und Erfahrungen! Wir wissen ja darum.

Solche und andere Ideen bewegen uns, wenn wir ab sofort regelmäßig an Ihrem PC,
auf Ihrem Schreibtisch, in der an uns interessierten Öffentlichkeit kundtun, was
wir denken, wollen, planen und realisieren. Sie machen mit? Danke!

Herzlich Ihr
Unterschrift Dr. Thomas Goppel
Dr. Thomas Goppel, MdL
Landesvorsitzender

Foto Dr. Thomas Goppel

Dr. Thomas Goppel, MdL
Landesvorsitzender
Senioren-Union Bayern

 

 

 

Impressum:
CSU-Landesleitung
Senioren-Union der CSU (SEN)
Nymphenburger Str. 64
80335 München
Telefon 089/1243-232
Fax 089/1243-292
Mail sen@csu-bayern.de
v.i.S.d.P. Dr. Thomas Goppel, MdL

 
 Aktuell
 

Zur Europawahl

Liebe Leserinnen und Leser,

am 25. Mai dieses Jahres finden die Wahlen zum Europäischen Parlament statt. Und wenn Sie mich fragen, warum Sie die CSU unterstützen sollen, lautet meine Antwort ganz klar: Die CSU im Europaparlament ist die einzige Partei, die zu 100 Prozent bayerische Interessen, zu 100 Prozent bayerische Ideale und Überzeugungen vertritt. Unsere Kandidaten decken alle bayerischen Regierungsbezirke - von Oberbayern bis Unterfranken - ab und sind zudem alle in Bayern verwurzelt.

Wir von der CSU stehen für ein Europa der Regionen, das sich auf die Aufgaben konzentrieren muss, die wir nur gemeinsam in der EU lösen können: eine gemeinsame Sicherheits- und Außenpolitik, die Stabilisierung unserer Währung, eine zukunftsfähige Energieversorgung, einen funktionierenden Binnenmarkt und offene Grenzen innerhalb des Schengen-Raums. Wir stehen für ein Europa, das den Bürger schützt und ihm nützt, beispielsweise bei der Sicherung seiner Daten, der Versorgung mit gesunden Lebensmitteln und beim Erhalt einer intakten Umwelt.

Wir sind gegen ein Europa, das sich in alles einmischt, das Staubsauger und Duschköpfe reguliert. Erfolgreich haben wir uns für den Erhalt der kommunalen Wasserversorgung, des Meisterbriefs sowie der Einheimischenmodelle eingesetzt. Ich kann Ihnen auch versichern, dass wir weiterhin gegen den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Bayern kämpfen werden. Das Freihandelsabkommen mit den USA findet nur dann unsere Zustimmung, wenn unsere hohen europäischen Standards im Umwelt- und Verbraucherschutz weiter vollumfänglich gelten. 

Auch vertreten wir Ihre Interessen mit Nachdruck und setzen uns stets dafür ein, dass die Senioren in der Europäischen Union nicht diskriminiert werden, beispielsweise wenn es um die Frage der Anforderungen in Sachen Führerschein geht.

Wir werden um jede einzelne Stimme kämpfen, um radikalen Parteien im Europaparlament nicht das Feld zu überlassen. Denn wer Splitterparteien wählt, schwächt den Einfluss Bayerns in Europa. Wer die CSU wählt, stimmt für ein starkes Bayern in Europa.

Eindringlich bitte ich Sie: Gehen Sie zur Wahl, schenken Sie uns Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Herzliche Grüße

Ihre
Dr. Angelika Niebler, MdEP
Landesvorsitzende Frauen-Union Bayern
CSU-Kreisvorsitzende Ebersberg

Angelika Niebler

Dr. Angelika Niebler, MdEP

 

Europawahl

 
 Aktuell

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Senioren-Union der CSU und Ministerpräsident Horst Seehofer unterstützen brotZeit e.V.

Kinderbetreuung mit aktiver Seniorenförderung

Eine erschreckende Erkenntnis gab den Anstoß für die Gründung von brotZeit: Jeder dritte Grundschüler leidet während des Unterrichts an Hunger. 2008 startete die Hilfe für solche Kinder noch als Eigeninitiative, ein Jahr später dann als eingetragener Verein. Die Idee dazu hatte Schauspielerin Uschi Glas, die bis heute die Arbeit von brotZeit mit einem kleinen Team und ihrem Mann an der Spitze vorantreibt.

Ein ganzheitliches Konzept bildet auch den Vereinsnamen: Brot geben und Zeit haben. Kinder erhalten ein ausgewogenes Frühstück und starten motiviert in den Tag. Vorbereitet und betreut wird das Essen von Senioren, die darüber hinaus in den Freistunden und nach Schulschluss bei den Hausaufgaben helfen, sinnvoll die Freizeit gestalten oder in Absprache mit den Lehrern Nachhilfestunden geben. Ein besonderes Projekt mit bereits nachweisbarem Erfolg für die Kinder ist „Schach an Grundschulen“. Auf eine einzigartige Weise verbindet brotZeit Kinderbetreuung mit aktiver Seniorenförderung.

Der Verein hat seit seiner Gründung eine rasante Entwicklung genommen. Inzwischen fördert er knapp 120 Schulen in sechs Regionen. Im Schuljahr 2014/15 wird die Initiative laut Beschluss der Bayerischen Staatsregierung im Rahmen eines dreijährigen Modellprojektes ausgeweitet. Mit dem Angebot erhalten pro Schuljahr etwa 4.800 Kinder jeden Morgen ein ausgewogenes Frühstück.

Die Arbeit von brotZeit wird anhand der Entwicklung der Schulnoten und mit Hilfe von Lehrer-Interviews wissenschaftlich evaluiert. Demnach überholen die brotZeit-Kinder, die aus einem schwierigen sozialen Umfeld kommen, in ihren Leistungen in allen Fächern die Nichtteilnehmer. Dies gilt auch für Lern- und Arbeitsverhalten. Außerdem verbessern sich Konzentration und Sozialverhalten.

Die Senioren Union hat angeboten, dass je nach Standort und örtlichen Bedingungen für die Notwendigkeit von brotZeit einsatzfreudige Senioren aus unseren Reihen bei der Frühstücksbetreuung Pate stehen – also auftischen, herrichten, mithelfen und abräumen. Für die so betreuten Kinder heißt das täglich: Guten Appetit!

Ausgabe Brotzeit

Mitmachen erwünscht!

 
 Diskussion

Rente mit 63

Rente mit 63

Echte Gerechtigkeit muss flexibel ansetzen

Thomas Goppel, der Landesvorsitzende der Senioren-Union in der CSU, freut sich über das Einsatztempo der Bundesministerin Nahles und ermuntert sie, die Umsetzung des 63 - Rentenkonzeptes in die Tat umzusetzen, ohne eine kostenträchtige Mogelpackung draus zu machen.

Wenn im Sommer 2014 erstmals Arbeitnehmer mit 63 aus dem aktiven Arbeitsleben ausscheiden und in Rente gehen, die 45 Versicherungsjahre nachweisen können, wird damit ein ehrlicher Umgang mit dem Faktor Lebensarbeitszeit in Ansatz gebracht sein, registriert die Senioren-Union und weist durch ihren Vorsitzenden darauf hin, dass damit nur ein erstes, aber wichtiges Eckdatum für langfristige Rentengerechtigkeit gesetzt ist. Goppel: „Das, was Arbeitnehmer neu in Ansatz bringen können, darf nicht nur Chance von unten, sondern muss auch Chance nach oben sein“. Wer Dachdeckern und Polizisten signalisiere, dass 45 Arbeitsjahre in Bezug auf die Rente genug sind, brauche auch eine Rezeptur für die Akademiker und Berufswechsler, die diese einvernehmliche Arbeitslebensleistung erst mit 67 und (manchmal auch noch viel) später erreichen. An den von der GroKo erarbeiteten Eckdaten darf niemand drehen. Das zerstört den im Generationenvertrag abgesicherten Rahmen.

„Für die Rentner und Pensionäre muss das Datum „Rente mit 63“ zum Orientierungsdatum für die eigene Rentenhöhe werden, ein Beitrag zum Lebensunterhalt, den am Ende die unterschiedlichen Einsatzzeiten des Einzelnen errechenbar machen. Leistungsbereite Mitbürger auch im reifen Alter müssen Gelegenheit behalten, ihren Rentenanspruch auf ein zeitgemäßes und dabei selbst mitgesteuertes Niveau anzusparen, indem sie sich mit dem Berufsausstieg Zeit lassen. „Ein Lebensalter von 65 Jahren wird - den Ideenvollzug der GroKo vorausgesetzt - noch in diesem Jahr zum Orientierungsdatum für eine gerechtere Gegenleistung der Gemeinschaft gegenüber der individuellen Vorbilanz eines Arbeitslebens. Goppel: „Es ist wirklich an der Zeit, langjährige Berechnungsfehler für die Individualrente zu beseitigen, Lang- und Kurzzeiteinzahler auf ein gerechtes Mittel hin zu orientieren. Bisher Vergessene oder Ausgesparte wie die Mütter vor 1992 müssen endlich fair zu behandeln sein. Ein Blick auf eine saubere Kassenführung gehört dazu.“ „Genau hinschauen“ sagt Franz Müntefering. Recht hat er!

 

Ministerpräsident Horst Seehofer

Die Kritik Horst Seehofers (CSU) bezieht sich auf die Anrechnung von Zeiten der Arbeitslosigkeit zu den Beitragsjahren. Seehofer knüpft daher Bedingungen an die Rente mit 63. Sie sei nur dann verantwortbar, „wenn man sie für Langzeitbeschäftigte konzipiert und nicht für Langzeitarbeitslose.“ Seehofer will durch die Begrenzung der Arbeitslosenzeiten für die Rente mit 63 außerdem unterbinden, „dass Konzerne ihre Arbeitnehmer vor einem möglichen Renteneintritt noch mit Geld in eine Zeit der Arbeitslosigkeit locken, um so ihren Personalabbau zu betreiben.“

Franz Müntefering

Kritik an der Rente mit 63 vom früheren Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD): „Wenn die Union und meine Partei Mut haben, dann holen sie noch mal tief Luft und schauen sich alles noch mal genau an.“

 
 Stimme aus dem Bundestag
 

Fortführung des Solidaritätszuschlags ab 2019 für Herausforderungen von Rente und Pflege umwidmen

Meinungsbeitrag für SENetz

Die Idee eines Solidaritätszuschlages sollte auch über das Jahr 2019 hinaus erhalten bleiben. Anstatt ihn - wie jetzt häufig - völlig zweckentfremdet einzusetzen, sollte er jedoch gezielt für Zwecke der Sozialpolitik und damit in die Zukunft investiert werden. 

Die Herausforderungen des demografischen Wandels, die Gestaltung einer generationengerechten Rente, Pflegevorsorge, Bildung und der Ausbau und Erhalt der Infrastruktur sind gigantische finanzielle Herausforderungen, die mindestens so teuer werden wie die Deutsche Einheit.

Die soziale Sicherung des Einzelnen, des älteren Menschen wie des Pflegebedürftigen, ist keine „Wohltat“. Sie berührt die soziale Stabilität in unserem Land schlechthin. Es ist für uns von größter Bedeutung, dass sich die Gesellschaft darauf besinnt und diese Solidarität auch in der Praxis lebt.

Der ‚Generationen-Soli‘ ist konkreter und konsequenter Ausdruck der Solidarität mit den Senioren, aber auch mit unseren Kindern und Enkeln, denen ohne einen solchen Beitrag immense Schuldenlasten aufgebürdet würden. 

Hierfür zu werben und diese Idee durchzusetzen, wäre ein großes und wichtiges Ziel für die Senioren-Union und ein Projekt mit hohem gesamtgesellschaftlichem Nutzwert.

 

Matthäus Strebl, MdB

 

Matthäus Strebl, MdB
Sprecher der SEN in der CSU-Landesgruppe

Matthäus Strebl, MdB

Sprecher der SEN in der CSU-Landesgruppe

 

 
 Gesundheit
 

Geriatrie in Bayern

Altersmedizin in unterschiedlichen medizinischen Disziplinen

Wie die Kliniken der beiden Münchener Universitäten in Stellungnahmen ausgeführt haben, gibt es dort in der Tat gegenwärtig noch keinen explizit auf Geriatrie spezialisierten Lehrstuhl. Die Aspekte der Altersmedizin wirken sich in mehreren Disziplinen aus und werden dementsprechend von verschiedenen Bereichen und Kliniken abgedeckt. An beiden Standorten wird der steigenden medizinisch-wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Bedeutung der Geriatrie Rechnung getragen und die notwendige Weiterentwicklung und künftige Ausrichtung dieses dynamischen Feldes intensiv diskutiert. Es gilt dabei, viele unterschiedliche Interessen und Herausforderungen zu berücksichtigen. Die Diskussion dazu steht erst am Anfang.

 

Geriatrie in Bayern

 
 SEN intern


Neuer Landesgeschäftsführer

Seit 1. März betreut in der CSU-Landesleitung ein neues Team die Senioren-Union. Der langjährige Mitarbeiter und seit 2004 Bezirksgeschäftsführer der CSU Oberbayern Christian Kopp ist in die Parteizentrale gewechselt und steht der SEN als Landesgeschäftsführer zur Verfügung. An seiner Seite arbeitet Karin Linz, die für einen reibungslosen Geschäftsablauf sorgen will. Sie tritt an die Stelle von Elisabeth Eberl, die sich viele Jahre um die Belange der Senioren-Union gekümmert hat. Ihr gebührt für ihren stets hervorragenden und engagierten Einsatz großer Dank.

Karin Linz und Christian Kopp freuen sich auf ihre neuen Aufgaben – eine weitere von ihnen betreute Arbeitsgemeinschaft ist die Union der Vertriebenen und Aussiedler (UDV). „Wir beide werden bemüht sein, alle Anliegen und Fragen stets mit der notwendigen Sorgfalt zu bearbeiten“, versprechen Linz und Kopp.

Christian Kopp

Karin Linz

Christian Kopp

Karin Linz

Kontakt: Email: sen@csu-bayern.de , Tel. 089-1243-232 (Frau Linz) oder 089-1243-377 (Herr Kopp).

 
 Termine
 
Europawahl

Sonntag 25. Mai 2014

Europawahl!

Gehen Sie zur Wahl, schenken Sie uns Ihr Vertrauen und Ihre Stimme!

Bad Woerishofen

Montag 12. Mai 2014, 15.00 Uhr

10 Jahre Senioren-Union Bad Wörishofen.
Der Landesvorsitzende kommt! Dr. Thomas Goppel, MdL spricht bei der SEN Bad Wörishofen.

Bad Wörishofen

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Mittwoch 28. Mai 2014, 15.00 Uhr

Jahreshauptversammlung der Senioren-Union Fürstenfeldbruck.

Fürstenfeldbruck